Scrum aus erster Hand

Sandra Bartsch-Beuerlein IPMA, Scrum 0 Comments

Letzte Woche hatte ich ein echtes Erlebnis: ich habe an einem Scrum-Seminar mit Jeff Sutherland in Berlin teilgenommen.

Jeff, einer der Erfinder von Scrum, hat es geschafft, uns zwei Tage lang mit seinen Geschichten und Argumenten zu fesseln. Seine Aussagen waren mit zahlreichen Studien belegt und natürlich hatte er aus seinem langjährig gewachsenen „Nähkästchen“ geplaudert. Er erzählte Anekdoten über Produktentwicklung mit und ohne Scrum bei bekannten Unternehmen, wie Microsoft, Amazon, Google, Toyota oder Sonos. Ich habe mich kürzlich schon gewundert, wie z.B. Sonos innerhalb relativ kurzer Zeit so gute Produktreleases machen kann… (Wir haben inzwischen Sonos im ganzen Haus!) Jetzt kann ich es mir besser vorstellen. wie sie das schaffen konnten!

Aber für mich überraschender und faszinierender war auch Der Einsatz von Scrum in der Kirche und als Schulungs- / Collaborations-Konzept in Schulen (bisher scheinbar leider nur in den Niederlanden).

In spannenden Übungen konnten wir einige der vorgestellten Theorien nachvollziehen; Papierflieger falten, Namen buchstabieren, mit Scrum-Poker schätzen…. und bei alledem unseren Durchsatz (oder auf „scrumisch“ Velocity) überzeugend steigern! Ich habe in einem Fachseminar schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt!

Eigentlich hat sich bei mir noch nicht wirklich alles gesetzt und ich habe mir vorgenommen, mich als alter „IPMA-Hase“ mit den Scrum-Rahmenwerk in der nächsten Zeit noch intensiver zu beschäftigen. Jeff hat uns plausibel vorgestellt, wie man Scrum für große Projekte skalieren kann. Ich werde mir überlegen, wie man Scrum mit dem IPMA-Konzept „verheiraten“ kann und was man tun muss, damit sich die zwei Welten gut verstehen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.