Neue IPMA-Standards für Zertifizierung der Projektmanager: 55 Stakeholder aus 55 Ländern reden mit!

Sandra Bartsch-Beuerlein IPMA 0 Comments

Ich habe die Freude und Ehre, zu dem internationalen IPMA Team zu gehören, das an der Festlegung der neuen IPMA Projektmanagement-Standards arbeitet. Vor Weihnachten haben Teilnehmer aus 24 Ländern aktiv an der Kommentierung des letzten Entwurfs dieses Standards zusammengewirkt. Das Redaktions-Team musste insgesamt über 840 Kommentare in die aktualisierte Version einarbeiten. Diese Version wird in März bei der Tagung in Dublin dem IPMA CoD, Council of Delegates vorgestellt. CoD ist praktisch der Lenkungsausschuss für dieses Projekt, jedes der ca. 55 IPMA-Mitgliedsländer kann einen Delegierten benennen. Also haben wir über 55 Stakeholder, deren Meinung wir beachten müssen. Ja, ich glaube, ich muss nicht weiter ausführen, dass hier Stakeholder-Management eine spezielle Dimension erreicht… Immerhin soll dann in September der Plan für die Transition von ICB3 nach ICB4 bekanntgegeben werden.

Anmerkung für alle, die mit dem IPMA Modell nicht vertraut sind:

IPMA steht für International Project Management Association. Derzeit gilt für alle Projektmanager, die nach IPMA 4LC  Standards arbeiten, die ICB3. Das ist die IPMA Competence Baseline Version 3. Diese steht hier zum kostenlosen Download bereit (klick). Danach werden Projektmanager weltweit weitgehend einheitlich sowohl ausgebildet als auch zertifiziert.

Siehe auch Website der IPMA hier (klick) oder Informationen der PM-ZERT, Zertifizierungsstelle der GPM, Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement hier (klick).

Sie merken es vielleicht, ich bin ein großer IPMA Anhänger, mehr dazu in einem anderen Blog.

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